Summa Summarum 21.11.2018

Guten Morgen liebe Leser,

nachdem für die Versicherungen mangels Rendite vor kurzem weitere Sonderregelungen geschaffen wurden, geht nun die EU dazu über, den deutlich strikteren Vorstellungen der EZB, mit lascheren Vorschriften bei der Abschreibung von faulen Krediten zu begegnen. Wie groß muss die Not der Banken sein, dass ein Konjunkturabschwung sie nicht alle umhaut. Also ich vertraue trotz des bisher mehr als durchwachsenen Börsenjahr den Banken nur so viel Geld an, dass es für das Nötigste reicht. Der Rest „arbeitet“ rund um den Globus an den Kapitalmärkten.

Shoppen bis zum Umfallen. So stellen sich die Online-Händler den nächsten „Black Friday“ vor. Also seien Sie doch mal ehrlich. Glauben sie, dass der Handel uns an diesen Tagen tatsächlich etwas schenkt? Ich glaube das nicht und werde deshalb auch nicht an einer solchen Aktion teilnehmen. Hier wird viel überflüssiger Müll produziert und Leute dazu gebracht Dinge zu kaufen, die sie gar nicht brauchen oder der Handel sorgt mal wieder dafür, dass seine Ladenhüter an dem Tag an „schlaue“ Kunden zu teuren Preisen verkauft werden.

Ja warum sollte Sie auch diesen Skandal auslassen, die gute und vertrauensbrüchige Deutsche Bank. Jetzt hat Sie bestätigt, dass sie im großen Stil bei der Geldwäsche des Skandinavischen Danske Bank als Korrespondenzbank mit im Boot saß. Wäre ja auch kaum zu glauben, wenn die Deutsche Bank mal mit positiven, ehrlichen und nachhaltigen Schlagzeilen von sich reden macht. „Macht den Laden zu, eine Schande für Deutschland!“

Das Bundesarbeitsgericht hat nun entschieden, dass Gewerkschaften auch auf dem Firmengelände für den Arbeitskampf werben dürfen. Vorausgegangen war ein Streit zwischen Amazon und Verdi. Denn Verdi verteilte auf dem Firmenparkplatz von Amazon Flugblätter die zum Streik aufruften. Amazon und Verdi können sich seit Jahre nicht über einen Tarifvertrag einigen. Es wird aber langsam mal Zeit.

Einen stressfreien Tag wünscht Ihnen das Team der Müller & Veith Investment GmbH

Mann was muss es den Baken schlecht gehen….

http://www.xing-news.com/reader/news/articles/1860609?cce=em5e0cbb4d.%3AjUgppQTjtkRTGV41vla0AN&link_position=digest&newsletter_id=39327&toolbar=true&xng_share_origin=email

Bitte den Black Friday nicht überbewerten….

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/wirtschaft/ueberregional/Der-Black-Friday-lockt-mit-hohen-Rabatten-article3985247.html

Deutsche Bank mal wieder dabei….

http://www.xing-news.com/reader/news/articles/1860614?cce=em5e0cbb4d.%3AjUgppQTjtkRTGV41vla0AJ&link_position=digest&newsletter_id=39327&toolbar=true&xng_share_origin=email

Und zum Schluß ein Blick auf die Kapitalmärkte:

(Quelle: Goldman Sachs)

S&P500 2642 (-1,82%), NKY 21508 (-0,35%), HSI 25899 (+0,23%), SHCOMP 2650 (+0,16%), EUR/USD 1,1394 (+0,21%), USD/JPY 112,84 (-0,06%), USGov10Y 3,0755% (+0,41%), Gold Spot 1223 (+0,09%), Brent 63,29 (+1,22%)

Europa

  • Bayer: In den USA kommt eine weitere Klage gegen Monsanto wegen der angeblich krebserregenden Wirkung von Glyphosat im Februar vor Gericht. Das kündigte gestern ein Bezirksrichter in San Francisco an. Es geht demnach um den Fall eines Mannes aus Kalifornien, der dann vor einem Bundesgericht verhandelt werden soll. HB – 21.11.18
  • Novartis sieht sich mit einer Warnung der US-Gesundheitsbehörde FDA für das Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya konfrontiert. Wenn die Behandlung gestoppt werde, könne die Krankheit viel schlimmer werden als vor Beginn oder während der Einnahme des Medikaments. Diese Verschlechterung sei selten, könne aber zu einer dauerhaften Invalidität führen. Gilenya ist in den USA seit 2010 zugelassen. Cash.ch – 21.11.18
  • Thyssenkrupp hat Martina Merz in den Aufsichtsrat berufen. Merz ist auch Vorsitzende des Board of Directors bei SAF-Holland  und sitzt im Aufsichtsrat der Lufthansa. BBG – 21.11.18 / Der Aufsichtsrat habe sich nicht auf die Berufung von Bodo Uebber einigen können. Ursache hierfür sei, dass Uebber eine Erhöhung der Bezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrats gefordert habe. Dies sei bei den Arbeitnehmervertretern auf Widerstand gestoßen. RTRS – 21.11.18
  • Renault: Japan hat nach der Festnahme von Renault-Chef Carlos Ghosn sein Bekenntnis zu der Auto-Allianz mit Nissan und Mitsubishi bekräftigt. Ein Regierungssprecher sagte, es sei wichtig, weiter für ein stabiles Bündnis zu sorgen. Bei Renault soll der bislang für das operative Geschäft zuständige Vorstand Thierry Bolloré Ghosn kommissarisch als Chef ersetzen. Das Gremium habe Ghosn nicht entlassen, da man auf weitere Informationen zu den Beschuldigungen warte. Cash.ch – 21.11.18
  • Adidas-Chef Kasper Rorsted  sagte, dass es im Europa-Geschäft 2019 wieder „rund laufen soll“, verspricht in einem Interview. Man wolle künftig Trends schneller erkennen. FAZ – 21.11.18

Nordamerika

  • Einem Bericht des „WSJ“ zufolge haben Vertreter der Fed betont, dass man trotz der Marktturbulenzen in den letzten Tagen an einer Zinsanhebung im Dezember erstmal festhalten werden will. WSJ – 20.11.18
  • Trump betonte am Dienstag, dass er nicht die Meinung der CIA bezüglich des Mordes von Jamal Khashoggi teile und er Saudi Arabien als „standfesten Partner“ der USA sieht. WTI fiel in Folge der Stellungnahme in der Spitze um -7,8%.  WSJ – 20.11.18
  • Facebooks Mark Zuckerberg unterstrich in einem TV-Interview nochmals, dass er keine Pläne hat als CEO des Social-Media-Giganten zurückzutreten. WSJ – 20.11.18
  • Amazon befindet sich einem Medienbericht zufolge im Bieterwettstreit um 22 regionale Sportsender des Walt-Disney-Konzerns. Zu den weiteren Bietern gehörten Blackstone und ein namentlich nicht genannter Fonds. RTRS – 20.11.18

Asien/EM

  • Chinesische Unternehmen haben Berichten zufolge einen Rekordbetrag an Aktien in diesem Jahr zurückgekauft: 913 Unternehmen, welche in Shanghai und Shenzen gelistet sind, haben bisher insgesamt $5,1Mrd an Aktien zurückgekauft. Dies ist vier Mal so viel wir die Hälfte der Unternehmen im gesamten letzten Jahr für Aktienrückkäufe ausgegeben haben. WSJ – 20.11.18
  • Türkei: Finanzminister Albayrak prognostizierte in einer Rede fallende kommerzielle Zinssätze. Auch Präsident Erdogan teilte mit, dass die Zinsen weiter fallen werden und dass Maßnahmen gegen Verkäufer ergriffen wird, welche Güter einlagern, um die Preise zu steigern. Die Lira gab im Laufe des Tages bis zu -2,35% zum USD nach und handelt aktuell noch bei -1,4%. HD – 20.11.18, RTRS – 20.11.18
  • Saudi-Arabien gab den Launch eines neuen Entwicklungsprojekts bekannt, welches nachhaltige Tourismus-verknüpfte Arbeitsplätze fördern soll. RTRS – 20.11.18

21. November 2018 I Keine Kommentare I News, Summa Summarum
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