Summa Summarum 09.01.2016

Guten Morgen liebe Leser,

für viele war dieses Wochenende eine einzige Rutschpartie. Regen, Blitzeis und Schneefall sorgten dafür, dass man am Wochenende am Besten Zuhause geblieben ist. Wir hoffen, dass Sie das Wochenende schadlos überstanden haben.

Ryan Gosling und Emma Stone sind am Samstag zum Glück nicht zu Hause geblieben. Ihr Film „La La Land“ räumte gleich sieben Golden Globes ab. Eine Komödie, die man sich ansehen sollte.

VW und die US-Justiz-Behörden haben sich wohl auf einen Deal geeinigt. Nächste Woche sollen genauere Zahlen bekannt werden. Es stehen aber Zahlen von weitern 2 bis 3 Milliarden EUR im Raum. Damit steigt die Gesamtbelastung des VW-Konzerns aus dem Gas-Skandal auf über 20. Mrd. Euro. Wir dürfen gespannt sein.

Trump geht weiter seinen Weg. Die Automobilindustrie könnte bald höhere Zölle bezahlen müssen, wenn Sie ein Auto in Mexiko produzieren aber in den USA verkaufen. D.h. für die Autobauer es muss neu kalkuliert werden.

An den Kragen gehen soll es auch mal wieder den europäischen Banken. Jetzt hatten sie in der Vergangenheit immer schon ein gegenüber den Kreditkarten deutlich preiswerteres elektronisches Zahlungsmittel (die ec-Karte) auf den Weg gebracht, jetzt war das den Amerikanern noch zu teuer und preislich abgestimmt. Mal sehen, ob den Banken hier Unheil und Strafzahlungen erspart bleiben.

Einen erfolgreichen Wochenstart ohne Blitzeis und Schnee wünscht Ihnen das Team der Müller & Veith GmbH.

 

sehenswert…

http://www.zeit.de/kultur/film/2017-01/los-angeles-golden-globes-la-la-land-toni-erdmann

 

Einigung in Sicht….

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abgasskandal-vw-einigt-sich-offenbar-mit-us-justizministerium-im-abgasskandal-1.3323740

 

höhere Zölle bei der Einfuhr aus Mexiko….

http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/industrie/angriff-auf-die-autohersteller-autobosse-fuerchten-trump/19225426.html

 

den europäischen Banken bleibt aber auch nichts erspart….

http://www.xing-news.com/reader/news/articles/551661?link_position=digest&newsletter_id=18673&xng_share_origin=email

 

Und zum Schluss der Blick auf die Kapitalmärkte:

(Quelle: Goldman Sachs)

S&P500 2277 (+0,35%), HSI 22546 (+0,19%), SHCOMP 3166 (+0,37%), SX5E Future 3320 (+0,0%), EUR/USD 1,0524 (-0,08%), USD/JPY 117,43 (-0,35%), USGov10Y 2,4193% (+3,2%), Gold Spot 1174 (+0,09%), Brent 56,83 (-0,47%)                                                              

 Nordamerika

  • Fed: Evans, Präsident der Fed Chicago, rechnet grundsätzlich mit zwei Zinserhöhungen in diesem Jahr, sollte sich der Ausblick aber verbessern, würde er sogar drei Zinsschritte erwarten. CNBC – 07.01.17
    Kashkari, Präsdident der Fed Minneapolis, zeigte sich optimistisch darüber, dass der US-Kongress unter Trump einen kritischen Blick auf den „Dodd Frank Act“ werfen würde, aber dafür strengere Kapitalvorgaben für Banken implementiere. RTRS – 07.01.17
    Laut Fed-Gouverneur Powell wären aktuell in den USA trotz niedriger Zinsen und der Gefahr von Blasenbildungen lediglich die Bewertungen von Gewerbeimmobilien sowie der Bruttoleverage bei Unternehmen im historischen Vergleich hoch. RTRS – 07.01.17
  • Ein Bericht des US-Geheimdiensts legt offen, dass Russlands Präsident Wladimir Putin eine „beeinflussende Kampagne“ für die US-Wahl vergangenen Jahres anordnete, um die Demokraten zu schwächen. Zudem bestätigte Trump die Auffassung der Geheimdienste, dass Russland die US-Wahl mit Hackerangriffen manipulieren wollte. RTRS – 06.01.17
  • Boeing(BA) erhielt im vergangenen Jahr mit 668 Aufträgen im Wert von $94Mrd etwa 80 Flugzeugbestellungen weniger als geplant, erreichte aber bei den Lieferungen das Jahresziel. RTRS – 06.01.17

Asien/EM:

  • Die Börsen in Japan bleiben heute geschlossen.
  • China: Der Overnight CNY Interbanken-Zinssatz in Hong Kong fiel am Montag auf 14,05% (vs. Freitag: 61,3%) und damit auf den niedrigsten Wert diesen Jahres. WSJ – 08.01.17
    Die Fremdwährungsreserven der chinesischen Notenbank fielen im Dezember um $-41Mrd auf $3.011Mrd (cons $-42Mrd, November: $-69Mrd) und markierten somit den niedrigsten Stand seit März 2011. GS – 08.01.17
    Die staatliche Zeitung Global Times warnte den zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump von der „Ein-China-Politik“ abzurücken. „Das chinesische Volk würde die Regierung auffordern, sich zu rächen“, hieß es am Sonntag im Leitartikel des Blattes, das zum Zentralorgan der Kommunistischen Partei Renmin Ribao gehört. RTRS – 09.01.17
  • Samsung Electronics (005930): Im Zuge des Korruptionsskandals um Präsidentin Park Geun-hye wurden zwei ranghohe Führungskräfte des Elektronikkonzerns befragt. Das Unternehmen wird beschuldigt im Austausch für die politische Unterstützung einer kontroversen Übernahme hohe Spenden an eine, der Präsidentin nahestehende, gemeinnützige Organisation getätigt zu haben. BBC – 09.01.17
  • Toyota (7203): Die japanische Regierung hat den Autobauer gegen Kritik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump verteidigt. Trump hatte zuvor Toyota mit hohen Strafzöllen gedroht, wenn das japanische Unternehmen in Mexiko Autos vom Typ Corolla für den US-Markt produzieren lässt. RTRS – 06.01.17

Europa: 

  • UK: In einem Interview sprach Theresa May davon, dass die Kontrolle der Immigration für sie wichtiger ist, als der freie Zugang zum europäischen Markt. BBC – 08.01.17
  • Deutsche Banken: Die US-Kanzlei Hausfeld bereitet einem Bericht zufolge Schadensersatzklagen in Milliardenhöhe gegen deutsche Banken vor. Sie wirft den Instituten verbotene Kartellabsprachen vor, die jahrelang zu überhöhten Gebühren beim Zahlen mit EC-Karten geführt haben sollen. DJ – 08.01.17
  • VW (VOW3)steht in den USA offenbar kurz vor der Einigung zur Beilegung des Abgasskandal. Schon in dieser Woche könne die Einigung kommen, berichten mehrere Informanten laut FNZ. FNZ – 06.01.17 Laut NYT hat das FBI einen ehemaligen VW Mitarbeiter auf Grund der Dieselmanipulationen in den USA verhaftet. NYT- 09.12.17
  • Fresenius Medical Care (FME): Sollte eine Verordnung der CMS tatsächlich am 13.1. in Kraft treten, hätte dies „erheblich nachteilige Auswirkungen auf unser Geschäft“, teilte FME am Wochenende mit. Dabei gehe es um staatliche Unterstützungsprogramme, die helfen, Krankenkassenbeiträge für Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD) zu finanzieren. FNZ – 08.01.17
  • FCA (FCA): Nach Drohungen von Donald Trump gegen mehrere Autokonzerne hat Fiat Chrysler die Schaffung von 2.000 Arbeitsplätzen in den USA angekündigt. Des weiteren ruft FCA rund 86.000 ältere SUVs und Trucks in den USA zurück, um die möglicherweise defekten Airbags dieser Modelle zu ersetzen. RTRS – 08.01.17

 

9. Januar 2017 I Keine Kommentare I News, Summa Summarum
Tags: , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen