Summa Summarum 08.10.2018

Guten Morgen liebe Leser,

ein Student hat im Schnitt 918 Euro monatlich zur Verfügung. Das sind rund 9% mehr als noch 2012. Aber die Mieten gerade in den beliebten Großstätten sind auch stark gestiegen.  So zahlt ein Student 600 Euro im Durchschnitt in München (Spitzenreiter in Deutschland) gefolgt von Frankfurt am Main mit 488 Euro monatlich. Am günstigsten lässt es sich derzeit in Magdeburg wohnen. Dort verlangen Vermieter im mittel 200 Euro. Zu den preiswertesten Universitätsstandorten mit unter 300 Euro Miete gehören auch Leipzig, Jena, Greifswald, Kiel, Göttingen und Aachen. Somit geht je nach Hochschulstandort zwischen rund einem und zwei Dritteln des Geldes für die eigenen vier Wände drauf. Wahnsinn!

Eine kleine Sensation passiert am Freitag bei der Auktion eines Kunstwerks. Direkt nachdem der Hammer viel schredderte sich das Kunstwerk selbst.  Das Bild „Girl with Balloon“, das zu den bekanntesten Motiven von Banksy gehört, war für 1,04 Millionen Pfund (1,2 Millionen Euro) unter den Hammer gekommen. Der Käufer hatte nur leider nicht viel davon.

In Deutschland gibt es ein großes Netz aus Sparkassen und Genossenschaftsbanken, viel größer, als es in anderen Ländern. Davon profitieren die Kunden — denn hohe Gebühren für ihre Dienstleistungen können Sie wegen der Konkurrenz nicht verlangen. Aber: Je weniger Gebühren sie erheben, desto schwieriger wird es, sich zu finanzieren; gerade in Zeiten niedriger Zinsen. Geht eine Bank pleite, könnte das eine Kettenreaktion aus anderen Insolvenzen auslösen, was eine erhebliche Destabilisierung der Wirtschaft zur Folge hätte. Dazu kommt, dass die Sparkassen sich nur auf das Privatkundengeschäft spezialisiert hat und ist damit nicht breit genug aufgestellt. Bleibt zu hoffen, dass diese Kettenreaktion nicht eintrifft.

Einen entspannten Start in die neue Woche wünscht Ihnen das Team der Müller & Veith Investment GmbH.

Studenten werden zur Kasse gebeten….

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mietpreise-studentenwohnungen-immer-teurer-15826746.html

Sparkassen könnten eine Kettenreaktion auslösen….

https://www.businessinsider.de/warum-sparkassen-unsere-wirtschaft-destabilisieren-koennten-2018-10

Und zum Schluß ein Blick auf die Kapitalmärkte:

(Quelle: Goldman Sachs)

8. Oktober 2018 I Keine Kommentare I News, Summa Summarum
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