Summa Summarum 05.12.2018

Guten Morgen lieber Leser,

wie kann ein ausgewiesener Bekenner des privaten Kapitals und Profi bei der Anlage in börsennotierte Kapitalanlagen diese auch noch als Zusatzbaustein für eine auskömmliche Altersvorsorge hervorheben? Und ggf. auch noch durch Vater Staat wie auch immer unterstützt sehen? Für uns als Verwalter Ihres Vermögens ist diese Devise und Vorgehensweise schon durch eine fundierte Ausbildung in die Wiege gelegt worden. Und wer von Ihnen sich bei einem Glas Weiß- oder Rotwein tatsächlich mal die Frage beantwortet, wo denn die eigentlich die Renditen bei Spareinlagen, Versicherungen, Immobilien etc. herkommen, der wird nach kurzer aber eindeutiger Schlussfolgerung die Arbeit von Menschen und deren Betriebe als Quelle aller Renditen erkennen. Alles andere ist ohne diese Grundlage nicht existent. Daher doch lieber an der Quelle investieren, als zu warten, dass irgendwo in der Verwertungskette noch Abzug aller Kosten etc. was übrig bleibt. Herr Merz, wohl gesprochen. Hoffentlich versteht das Volk bald ihre einfachen, aber wirklungsvollen Aufrufe.

Was unser Bankwesen aber wohl auf gar keinen Fall neben der Skandalbank Deutsche Bank braucht ist Stefan Effenberg als Bankmitarbeiter. Die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden wagt nicht nur dieses Experimet, sondern wagt sich als Regionalbank auch ins große internationale Fussballgeschäft. Auf solchen Wegen haben sich schon ganz andere Banken verhoben und überschätzt. Drücken wir dem Vorstand die Daumen, dass Sie Vernuft walten lassen und keine Experimente mit Kundengeldern machen. Es lohnt sich nicht.

Die BaFin hat nun zum ersten mal einer Pensionskasse verboten weitere Betriebsrenten-Verträge abzuschließen oder bestehende aufzustocken. Der Caritas-Pensionskasse sind seit Oktober 2018 Fesseln angelegt. Der Grund: Mangelnde Solvenz. Die Pensionskasse hat nicht genügend Eigenmittel, um die Ansprüche ihrer Versicherten zu befriedigen – und auch der vorgelegte Sanierungsplan sei unzureichend. Und die Caritas dürfte nicht die Einzige sein, die die versprochene Leistungen nicht decken kann.

Einen sonnigen Start in den Tag wünscht Ihnen das Team der Müller & Veith Investment GmbH.

mit Aktien und Investmentfonds eine solide Altersvorsorge aufbauen….

https://www.fondsprofessionell.de/news/uebersicht/headline/merz-will-aktien-und-fondsinvestments-staatlich-foerdern-148868/ref/2/

Oh lieber Gott, wie größenwahnsinnig muss diese Bank sein….

https://www.fondsprofessionell.de/news/uebersicht/headline/ex-nationalspieler-stefan-effenberg-wird-bankberater-148915/ref/2/

Caritas-Pensionskasse mit Fesseln….

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/aufsicht-verbietet-caritas-pensionskasse-das-neugeschaeft-15924678.html

Und zum Schluß ein Blick auf die Kapitalmärkte:

(Quelle: Goldman Sachs)

S&P500 2700 (-3,24%), NKY 21919 (-0,53%), HSI 26791 (-1,72%), SHCOMP 2651 (-0,55%), EUR/USD 1,133 (-0,11%), USD/JPY 113,03 (-0,23%), USGov10Y 2,9136% (0%), Gold Spot 1236 (-0,23%), Brent 61,24 (-1,35%)

Europa

  • Autos: Nach ihrem knapp dreistündigen Treffen mit der US-Regierung haben die deutschen Autobauer eine positive Bilanz gezogen. „Der US-Präsident hat uns nahegelegt, mehr in den US-Markt zu investieren. Wir sind bereit, genau das zu tun”, sagteVolkswagen-Chef Herbert Diess. Diess sprach von einer „guten Atmosphäre” im Gespräch mit Donald Trump. Der VW-Chef stellte konkret eine Partnerschaft mit Ford in Aussicht. Möglicherweise werde der deutsche Konzern Ford-Produktionsstätten zur Fertigung von Autos nutzen, sagte er. Die Verhandlungen zum Aufbau einer „globalen Auto-Allianz” seien fortgeschritten, das Bündnis würde auch die US-Autoindustrie stärken, so Diess. BMW teilte indes mit, dass sie bereits $9,3Mrd in ihr Werk in Spartanburg in South Carolina investiert hätten. Bis 2021 seien Investitionen in Höhe von weiteren $600Mio und die Schaffung von 1.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen vorgesehen. 70% der Produktion würden exportiert – ein großer Beitrag für die US-Handelsbilanz. BMW prüfte gerade den Standort für ein zusätzliches Motorenwerk in den USA. HB – 05.12.18
  • Die Beratungen über das Brexit-Abkommen im britischen Unterhaus haben mit einer Niederlage für die Regierung von Premierministerin Theresa May begonnen. Die Abgeordneten stimmten mit einer Mehrheit von 311 gegen 293 Stimmen für eine von der oppositionellen Labour-Partei eingebrachte Vorlage, die der Regierung eine Missachtung des Parlaments bescheinigt. Hintergrund ist ein Streit um die Vorlage eines internen Rechtsgutachtens der Regierung. Trotzdem verteidigte May das mit Brüssel ausgehandelte Abkommen zu Beginn der Debatte: „Das ist der Deal, der dem britischen Volk gerecht wird“. Tagesschau – 05.12.18
  • ABB will vor allem durch den Ausbau seiner Robotik-Sparte vom rapiden Wachstum in China profitieren. „China könnte in den nächsten drei Jahren ABBs größter Absatzmarkt werden und damit die USA ablösen“, sagte ABB-Geschäftsführer Ulrich Spiesshofer. 2017 wurde weltweit fast jeder dritte Roboter nach China verkauft. HB – 05.12.18
  • Bayer: Heute findet der Capital Markets Day in London statt. Bayer IR – 05.12.18
  • Das Rating für Thomas Cook wurde von „B1″ auf „B2″ verringert, da sich die Kreditkennzahlen verschlechtern nach einer ungünstigen Ergebnisentwicklung im GJ18 und der schwächeren Liquidität der Gruppe, wie Moody’s mitteilte. Der Ausblick von stabil auf negativ gesetzt. BBG – 05.12.18

Nordamerika

  • Die US-Märkte bleiben heute aufgrund eines nationalen Trauertags für den verstorbenen George H.W. Bush geschlossen.
  • Der US-Außenminister, Mike Pompeo, hat angekündigt, dass die USA das Nuklearabkommen mit Russland auflösen werden, sofern Russland es binnen 60 Tagen nicht wieder einhält. WSJ – 04.12.18
  • Donald Trump hat angedeutet, dass er die Neueinführung weiterer Strafzölle weiter nach Hinten verschieben wird, sofern beide Nationen Fortschritte in den Verhandlung verzeichnen können. Er sei jedoch bereit neue Strafzölle zu verhängen, sollten die USA und China ihre Differenzen nicht beseitigen können. RTRS – 04.12.18 / RTRS – 04.12.18
  • Larry Kudlow hat angegeben, dass er die Abschaffung von chinesischen Strafzöllen auf amerikanische Autos als „Litmus Test“ für die Bereitschaft Chinas für Verhandlungen ansieht. RTRS – 04.12.18
  • Steven Mnuchin hat angedeutet, dass Donald Trumps Regierungsverwaltung sich bewusst ist, dass die Unsicherheit in Bezug auf die Verhandlungen mit China zu negativen Bewegungen am US-Aktienmarkt führen. RTRS – 04.12.18
  • Laut Angaben der New York Times soll aus einem internen Report von CBS hervorgehen, dass Leslie Moonves im Zusammenhang mit Anschuldigungen gegen ihn Beweise zerstört und die Behörden falsch informiert haben soll. RTRS – 05.12.18

Asien/EM

  • Die Börsen in Thailand bleiben heute feiertagsbedingt geschlossen.
  • Öl: Laut Irans Ölminister Bijan Zanganeh hat OPEC Probleme mit einigen Ölproduzenten und der Austritt Katars müsse geprüft werden. RTRS – 04.12.18
  • Chinas Caixin/Markit Dienstleistungs-PMI stieg im November auf 53,8 Punkte (Okt 50,8 Punkte). RTRS – 05.12.18 / Chinesische Offizielle treffen Vorbereitungen, um den Import von US-Sojabohnen und Flüssigerdgas erneut zu starten. BBG – 05.12.18/ Präsident Xi Jinping sagte während seiner Reise nach Portugal, dass er die Kooperation mit der EU verbessern möchte und Portugal eine wichtige Verbindung Chinas zu Europa darstelle. RTRS – 04.12.18
  • Japans stellvertretender Zentralbankgouverneur Masazumi Wakatabe warnte von einer Wiederkehr von Deflation, falls die Wirtschaft unter Druck gerät. In diesem Zusammenhang sollte die Bank of Japan bereit sein den geldpolitischen Stimulus „ohne zu zögern“ anzuheben. RTRS – 05.12.18, RTRS – 05.12.18 / Der Markit/Nikkei Dienstleistungs-PMI lag im November saisonal adjustiert mit 52,3 Punkten leicht unter dem Stand von Oktober (52,4 Punkte). RTRS – 05.12.18 / Japan möchte seine Ausgaben für öffentliche Arbeiten im nächsten Jahr auf den höchsten Stand seit zehn Jahren erhöhen und bis März 2021 mehr als ¥3Bio für Reparaturen von alter Infrastruktur aufwenden. RTRS – 05.12.18 / Japan verlor drei Plätze in einem angesehenen Corporate Governance Ranking und liegt nun gemeinsam mit Indien auf Platz sieben hinter Ländern wie Thailand und Malaysia. RTRS – 05.12.18
  • Südkorea: Einer Umfrage der Bank of Korea zufolge stellen ein Nachlassen des Wirtschaftswachstum und eine steigende finanzielle Instabilität aufgrund der Nähe zu China die Hauptrisiken Südkorea dar. RTRS – 05.12.18

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