Summa Summarum 02.10.2017

Guten morgen liebe Leser,

Bitcoin, Ethereum etc. sind virtuelle Währungen, die für die meisten noch nicht vertrauenswürdig sind. Christine Lagarde IWF-Chefin hat auf einer Konferenz der Bank of England in London sich dazu geäußert, dass virtuelle Währungen in den nächsten 20 Jahren nationale Währungen ablösen könnten. Derzeit sind die Technologien noch nicht ausgereift genug und die Währungen zu instabil und zu volatil, langfristig könnte sich dies aber aber ändern.

Wenn jemand Facebook, Amazon und Google als veraltet bezeichnet, glaubt man entweder er ist ein Visionär oder verrückt. Dies tut aktuell ein Startup aus Berlin „Wysker„. Sie wollen eine völlig neue Art des Einkaufens auf den Markt bringen. Basierend aus der bekannten Blockchain-Technologie wollen Sie mit Ihrer App ca. 30 Bilder pro Minuten über den Bildschirm laufen und lassen und was einem gefällt kauft man und bezahlt direkt – egal ob bei das bei Amazon, Ebay oder mytoys ist. Wysker versteht sich nur als Vermittler nicht als Verkäufer. Der zweite radikale Schritt dieses Startups ist, dass Wysker nicht wie Facebook und Google Daten sammlen will sondern die Daten der Kunden schützen will. Dieses Projekt lohnt es sich zu verfolgen.

In England ist nun auch eine große Airline Insolvent. Die britische Fluggesellschaft Monarch Airlines hat am Montagmorgen überraschend ihren gesamten Flugbetrieb eingestellt. 110.000 Passagiere dieser Airline warten nun im Ausland um zurück nach England fliegen zu können. Eine große Herausforderung.

Einen guten und digitalen Start in die neue Woche wünscht Ihnen das Team der Müller & Veith Investment GmbH.

Bitcoin doch nicht so schlecht….

http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-10/christine-lagarde-bitcoin-waehrung-iwf

Goolge, Facebook und Amazon sind Alt…

http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/deutsches-start-up-diese-idee-ist-radikaler-als-google-und-facebook-je-waren-15226701.html

Und zum Schluß ein Blick auf die Kapitalmärkte:

(Quelle: Goldman Sachs)

S&P500 2519 (+0,37%), NKY 20382 (+0,12%), EUR/USD 1,1761 (-0,45%), USD/JPY 112,91 (-0,35%), USGov10Y 2,3569% (+1%), Gold Spot 1274 (-0,48%), Brent 56,58 (-0,37%)

Europa

  • Spanien: Beim umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien stimmten Angaben der regionalen Behörden zufolge 90% Prozent der Wähler für die Unabhängigkeit. Die spanische Polizei hatte versucht, das Unabhängigkeitsreferendum zu verhindern, bei Polizeieinsätzen seien mindestens 38 Menschen verletzt worden. Die Regierung in Madrid als auch das Verfassungsgericht des Landes haben die Abstimmung für unzulässig erklärt. tagesschau.de – 02.10.17RTRS – 01.10.17
  • Frankreich: Bei dem Messerangriff in Marseille handelt es sich Polizeikreisen zufolge wahrscheinlich um einen Terroranschlag. RTRS – 01.10.17
  • Brexit: Theresa May verkündete, man bereite sich auch auf den Fall vor, dass keine Einigung mit der EU über einen Austritt erzielt wird. RTRS – 01.10.17 / Zehntausende demonstrieren in Manchester gegen den Brexit. RTRS – 02.10.17

Nordamerika

  • Nachdem Außenminister Tillerson nach Wegen suchen wollte, mit Nordkorea direkt zu verhandeln, rät ihm Trump seine Zeit damit „nicht zu vergeuden“. CNBC – 02.10.17
  • AIG wird von den US-Behörden nicht mehr als systemrelevant eingestuft und unterliegt keiner besonderen Aufsicht mehr. RTRS – 01.10.17
  • Facebook übergibt heute die Unterlagen zu russischen, politischen Accounts an den US-Kongress. CNN – 02.10.17
  • Starbucks schließt seinen Online-Store. CNN – 02.10.17

Asien/EM

  • In Schanghai und Hongkong bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertages geschlossen. In Südkorea findet wegen eines Brückentags kein Börsenhandel statt.
  • Der offizielle Manufacturing PMI in China ist im September so stark gestiegen wie seit 2012 nicht mehr: 52,4 im September (GS Erwartungen 51,8; Consensus 51,6) vs 51,7 im August.  Der Non-Manufacturing PMI stieg auf 55,4 im September vs 53.4 in August.  GS – 30.10.17
  • Japan: Laut der Tankan-Studie ist die Stimmung in der Industrie so gut wie seit 2007 nicht mehr. Der Stimmungsindex für die großen Produktionskonzerne ist im September um 5 Punkte auf +22 gestiegen (Consensus +18); die nicht produzierenden Unternehmen verharrten bei +23 für den September vs Consensus +24. GS – 02.10.17

2. Oktober 2017 I Keine Kommentare I Investmail, Summa Summarum

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